© Peter Seifert 2014
Konzept/ Ideen Wir sind was wir tun
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Bahnreisen und Fahrradfahren Dass die installierten Fahrradständer ihre Funktion nicht erfüllen weiss ich spätestens seit 2011. Seit dieser Zeit parkt ein aus Tübingen anreisender und am Gymnasium tätiger Lehrer sein Fahrrad hinter unserer Apotheke, nachdem es im Bahnhofsbereich mehrere Male demoliert wurde. Soweit es sich technisch realisieren läßt werde ich einen auswärtigen Zugang zu den Kellerräumen schaffen lassen. Gesichert durch eine Tür mit Eintrittskontrolle können dann die Bahnreisenden, die mit dem Fahrrad an- oder abfahren dieses in einem geschützten Raum unterstellen. Vielleicht wird dies auch der Installationsort für eine E-Bike- Mobilitätsstation, oder Standort für ein Car-Sharing-Konzept.
Der Bahnhof als Ort der Begegnung Der hauptsächlich an den Wochenendstagen stattfindende Vandalismus im Bahnhofsumfeld, die zunehmende Gewalt von immer jünger werdenden alkoholisierten Jugendlichen kann nur eingedämmt werden, wenn in der Gesellschaft wieder eine größere Verantwortung für das Allgemeinwohl zum Tragen kommt. So werde ich die Bahnhofshalle nicht (wie von Herrn Hempel in der Presse befürchtet) zu einer Disco umgestalten. Dies lassen die Verträge mit der Bahn ohnehin nicht zu, da der Allgemeinheit der Zugang zu den Warteräumen zwischen 5:30 und 20:15h gewährleistet sein muss. Nichts spricht aber dagegen von Zeit zu Zeit diesen Öffentlichen Raum nach 20:15h für eine Lesung, einen Vortrag, oder ein Konzert zu nutzen. So habe ich bereits am vergangenen Samstag die Klezmergruppe droisam für den 06.04.2013 für ein Konzert gewinnen können. Hierbei steht nicht die Idee im Vordergrund Geld zu verdienen, sondern den Bahnhof, der in den 101 Jahren seit seiner Erbauung gerade in den letzten Jahren ein Schattendasein geführt hat wieder ins Bewusstsein zu rücken. Dies unterstützt dann umso mehr die Idee, den Bahnhofsvorplatz in einen erlebbaren öffentlichen Raum zu verwandeln.
Im Bahnhof wird mittels eines Blockheizkraftwerks Strom erzeugt. Nicht die Eisenbahnromantik hat mich veranlasst für den Bahnhof zu bieten, sondern die Idee mit dem Gebäude etwas bewirken zu können. So kann ich berichten, dass mein erster Erfolg in dem Bestreben etwas zu gestalten, etwas zu erreichen darin liegt im Verlauf des nächsten Jahres die Beheizung des Gebäudes mit Öl (und in einem Teil der Wohnungen sogar mit vorsintflutlichen Öleinzelöfen) umgestellt wird auf die Versorgung mit einem Gasblockheizkraftwerk. Das Gebäude wird mit der Wärme versorgt, die quasi als Abfallprodukt der Stromerzeugung anfällt. Für die Spitzenlastzeiten sind im Oktober bereits zwei umweltfreundliche Gasbrennwertkessel mit einer Gesamtleistung von 140 kW eingebaut worden, die mit der von den Stadtwerken Balingen angebotenen Biogas-Tarifen versorgt werden. Hierbei ist nicht nur der Ökologie geholfen, sondern auch der Ökonomie der Stadtwerke, die mit den dabei erzielten Gewinnen dabei helfen können auch weiterhin die Bereitstellung öffentlicher Bäder sicher zu stellen. Welche Möglichkeiten bestehen das denkmal geschützte Gebäude an die heutigen Anforderungen anzupassen wird die Zeit zeigen.
Stadt Balingen kann endlich die Sanierung der Bahnhofstrasse vollenden Nach Abschluss des Kaufvertrages habe ich an Herrn Reitemann das schriftliche Angebot unterbreitet den Bahnhofsvorplatz zu den gleichen Konditionen, zu denen ich ihn von der Bahn erworben habe zu kaufen. Das dieses Angebot zu einer Provinzposse geführt hat und es mittlerweile ganz anders kam können sie in der Chronik nachlesen. Die Wirklichkeit ist manchmal verrückter als die Phantasie.
Wir sind was wir tun Ich muss all Jene enttäuschen, die sich in dem Glauben befinden, dass der Erwerb des Bahnhofes analog zur Sparkassenwerbung, meine Pferde, meine Yacht, mein Bahnhof etwas mit Besitzenwollen zu tun hat. Ich bin mittlerweile 54 Jahre alt und werde dereinst wie alle vor und alle nach mir mit einem Hemd abtreten, dass keine Taschen hat. Wenn dieser Zeitpunkt gekommen ist, dann möchte ich aber guten Gewissens sagen können, dass ich während meiner Erdenzeit den Versuch unternommen habe diese nicht allzu viel schlimmer zu verlassen, wie ich sie betreten habe. Es gibt genug zu tun um unsere direkte Umwelt lebenswerter zu machen, weshalb nicht auch einen Bahnhof.
Gute Bücher müssen von vielen gelesen werden Die Balinger Frauenliste war schon seit Jahren auf der Suche nach einem Ort für ein öffentlich zugängliches Bücherregal, in das Leser ihre ausgelesenen Bücher legen können für Diejenigen, die entweder kein Geld haben sich Bücher kaufen zu können, oder sich ganz einfach inspirieren lassen wollen. Wo ist solch ein Regal sicherer und trotzdem zugänglicher untergebracht als in dem Wartesaal des Bahnhofes, der von frühmorgens bis spätabends geöffnet ist. Am 10. März konnte das “Rote Regal” an der Wand des Wartesaales eingeweiht werden als kulturelle Bereicherung für die Balinger und die Reisenden. siehe auch www.bookcrossing.com
Der Bürgerbahnhof Es gibt Städte, in denen sich der dortige von der Bahn verkaufte Bahnhof  zu einem Bürgerbahnhof entwickelt hat. Was diese vom Balinger Bahnhof unterscheidet ist aber der Umstand, dass sie oft im leeren Zustand veräußert wurden. In Balingen ist der größte Anteil der Nutzfläche langfristig vermietet und steht für eine Nutzungsänderung nicht zur Verfügung. Trotzdem gibt es Bereiche, in denen sich noch einiges entwickeln kann. Das trifft auf das Dachgeschoss zu, das in seiner ganzen Erstreckung noch nicht genutzt wird und vielleicht für den Einbau kleiner Appartements geeignet ist. Ich möchte nicht alleiniger Eigentümer bleiben, sondern bewußt Balinger Bürger und Bürgerinnen ins Boot holen. Beteiligen Sie sich offen an dem Projekt “Bahnhof Balingen”. Wenn Sie Anregungen haben teilen Sie mir das bitte mit. Für das Projekt “Blockheizkraftwerk” werde ich im VErlauf des Winters 2013/14 eine Veranstaltung abhalten mit dem Ziel möglichst viele Investoren für dieses Projekt zu gewinnen.