© Peter Seifert 2014
01. Mai 2013 Und da sage mal einer die Balinger hätten keine Humor. Bei den Redaktionen der Lokalpresse wurden am 1. Mai die Plakate für eine Veranstaltung am 29.07.2013 auf dem Bahnhofsvorplatz mit der Ersatzgruppe “Die Kassierer” aufgehängt. Ich werde mit meinen drei Gruppenmitgliedern Wagner, Reitemann und Klingler mal schauen, ob die Pobenzeit bis dahin reicht. Ersatzweise könnte sich ja eine lokale Rochband bereit finden ein Konzert aufzuführen. Für den Juni ist ein Blueskonzert vorgesehen, im Juli steht noch nichts genau fest. 02. Mai 2013 Die Vorbereitungen für die Veranstaltung zum Thema Car-Sharing am kommenden Montag den 06.05.2013 in der Wartehalle des Bahnhofs laufen auf Hochtouren. Der erste richtige newsletter des Bahnhofs ging mit der Einladung zu diesem Ereignis, dass vom VCD und teilAuto Tübingen mitgetragen wird, an 170 Mailadressen. Mit einem Mausklick auf das Dokument können Sie die Datei im pdf-Format herunterladen. 06.05. 2013 Es waren einige Interessenten zu der Einladung des Vereins teilAuto Tübingen gekommen. Als staädtischer Vertreter war Herr Kohler vom Tiefbauamt zugegen. Die Modalitäten des Entleihens wurden ebenso erläutert, wie die dabei anfallenden Kosten. Eine Kooperation mit Balingen ist vorgesehen, sobald sich etwa 15 Mitglieder finden lassen. Nachtrag: Der verheerende Hagel im Juli hat bei teilAuto in Tübingen so viele Autos beschädigt, dass die ganze Menpower in 2013 gebraucht wird, um die Schäden abzuwickeln. TeilAuto Balingen gibt es daher erst voraussichtlich 2014 15. Mai 2013 Nach einem Antrag der Grünen Fraktion im Balinger Gemenderat mir das Recht einzuräumen, mein Mobilitätskonzept für den Bahnhof vorzustellen, erhalte ich in der Sitzung vom 15. Mai in der Festhalle Weilstetten die Möglichkeit hierzu. Der Text aus dem darauf folgenden Artikel im ZAK am 17. Mai 2013 verdeutlicht vielleicht am Besten, wie wenig Interesse von Seiten der Verwaltung und des Gemeinderates an dem Projekt vorhanden ist. Seifert spricht, Rat schweigt Balingen. Die Entscheidung in Sachen Bahnhof ist bereits im April gefallen, nun durfte Peter Seifert nachträglich noch seine ganz persönlichen Vision von der Balinger Mobilitätsstation im Gemeinderat erläutern. Car-Sharing, E- Bike-Station, Fahrradkeller, Aufzug und Anzeigetafeln in der Wartehalle, all dies ließ der neue Bahnhofseigentümer noch einmal über die Leinwand laufen. Der Gemeinderat hörte sich Seiferts halbstündiges Referat an und schwieg anschließend eisern. Keine Nachfragen mehr, keine Diskussion um mögliche spätere Kooperationen in Sachen Sanierungsgebiet. Nichts! rio 22. Juni 2013 Die zwei Akteure von bluescollected bieten ein wundervolles Konzert für ein begeistertes Publikum. Näheres unter der ExtraSeite. 06. Juli 2013 Die selbstgebaute Bühne wird rechtzeitig fertig für das erste Theaterstück im Wartesaal des Bahnhofs. Mit vollem Einsatz bietet das Duo Holbein/ Gatzweiler vom “Theater unter der Laterne” kurzweilige Unterhaltung bei dem Stück “Runter zum Fluß”. im Juli 2013 Die Vorarbeiten für eine nachhaltige Energieversorgung des Bahnhofes gewinnen Gestalt. Die Stadtwerke Balingen legen neben einer Gasleitung auch schon die Leerrohre für die Versorgung mit Glasfaser und Wasser. Ein dickes Elektro-Kabel schafft die Möglichkeit den elektrischen Anschluss über die Erde, anstatt den Dachfirst sicher zu stellen. 24. Juli 2013 Die Schools-Out-Party der besonderen Art rechtzeitig zum Ende des Schuljahres bieten die Musiker von TanGoHarMoniKa. Der Violinist Aly Moraly erhält leider kein Künstlervisum und muss auf einen Auftritt verzichten. Die vier verbleibenden Akteure hinterlassen bei einem begeiersten Publikum einen nachhaltigen Eindruck. Für´s leibliche Wohl gab es Rindswürste von Uria e.V. aus Ostdorf. 15. August 2013 Damit das zum 01.01.2013 von der DB erworbene Grundstück aus dem Gesamtgrundstück herausgelöst werden und unter einer eignenen Flurstücksnummer angelegt werden kann, muss eine Abmarkung erfolgen. Das damit betraute Ingenieurbüro Uttenweiler hat damit festgestellt, dass das Gesamtgrundstück eine Fläche von 1451 m² aufweist. Die Kosten für die Vermessung werden entsprechend dem m²-Wert des Grundstückes berechnet. Der hierfür von der Stadt Balingen angefragte Wert wird mit 150€ pro m² angegeben. Genau dem Wert, der auch beim Kauf mit der DB vereinbart wurde. Seltsam, dass man bei den Verhandlungen über einen Erwerb, oder eine Widmung immer von einem erheblich niedrigeren Wert ausgegangen ist. Am Abend ist Verkehrsminister Winfried Herrmann zu Gast im Wartesaal des Bahnhofs und referiert passenderweise zu dem Thema einer nachhaltigen Verkehrspolitik. 27. September 2013 Die Unterlagen für den Bauantrag für einen Kellerzugang zur Schaffung von Fahrradabstellplätzen sind zusammen gestellt. Wochenlange Arbeit für die Erstellung der Bestandspläne des Gebäudes sind abgeschlossen. Das Gebäude mit einer Länge von 42,35 m und einer Breite von 12,66 m verfügt über einen Bruttorauminhalt nach DIN in Höhe von 5679 m³. Neben einer Nutzfläche von 215 m² verfügt das Haus über 533 m³ Gewerbefläche und 527 m² Wohnfläche. Da in den nächsten Jahren noch einiges zur Realisierung des Mobilitätskonzeptes für den Bahnhof Balingen vorgesehen ist, wird dies auf einer eigenen Webseite www.mobil.bahnhof-balingen.de publiziert. Hier wird ausführlich über die Planungen und die Baufortschritte informiert. ab 16. Oktober 2013 Die Zeiten der alten 92 kW Ölheizung sind gezählt, nachdem damit begonnen wurde zwei Gasbrennwertterme mit jeweils 70 kW als Kaskade zu installieren. Rechtzeitig zu Beginn der Heizsaison kann damit die Versorgung auf regeneratives Bio-Gas umgestellt werden. Wenn durch den Kellerzugang für den Fahrradkeller dann auch die nötige Durchlassbreite vorhanden ist, kann in einem nächsten Schritt der Einbau eines Blockheizkraftwerkes erfolgen. Bis dahin sind die Wohnräume noch an den Heizkreis anzuschliessen, die bislang noch mit vorsintflutlichen Öl- Einzel-Öfen beheizt werden. 30. Oktober 2013 Nach vier Jahren verfügt der Wartesaal wieder über einen Heizkörper. Bei der Frage danach, weshalb er einst entfernt wurde stoße ich auf die Begründung, dass man es im Wartesaal nicht zu kuschelig machen wollte für solche, die nur in “der gheizten Ecke herumlungern”. Meine Rückfrage, dass dies dann aber auch zahlende Bahnreisende trifft verhallte unbeantwortet. Die Antwort auf die Frage, wer die Heizkosten für den Wartesaal trägt fiel knapp aus: “Da sind wir nicht zuständig!”. So kann ich mir guten Herzens in der kalten Saison Pfadfinderpunkte erwerben, indem ich der Allgemeinheit einen Gefallen tue. Wie hieß das doch gleich in den Asterix-Heften “ Die s....., die Römer”. 03. November 2013 Nach dem Konzert mit klassischen Stücken für Solo-Violine stand Ali Moraly noch in einem Interview Rede und Antwort zur Situation in Syrien und zu der Frage, wie es weiter gehen kann. Bei der anschließenden Sammlung für die notleidenden Syrer kamen 300€ zusammen, die auf das Konto der Syrienhilfe von “Ärzte ohne Grenzen” überwiesen wurde. 07. November 2013 Nachdem ein “besorgter Bürger” bei der DB Bedenken äußerte, dass eine Veranstaltung um 19:30h eventuell bedeuten könnte, dass DB-Reisende den schützenden, warmen Wartesaal verlassen müssten wurde der Kreis- mitgliederversammlung von Bündnis 90/ Die Grünen eine kurze Führung durch den Bahnhof angeboten mit Besichtigung der neu eingebauten Heizung. 08. November 2013 Ein Jahr, nachdem ich mein schriftliches Angebot für den Erwerb des Bahnhofs bei der DB eingereicht habe geht die neue umweltfreundliche Biogas betriebene Gas-Brennwert-Heizung in Betrieb. Während sich mancher Zeitgenosse über das neueste Automodell seiner Lieblingsmarke freut, ziehe ich meine persönliche Zufriedenheit und Freude aus der Gewissheit, einen persönlichen Beitrag zur Energiewende geleistet zu haben. Ein kleiner Baustein für eine Zeitenwende. Ein sichtbares Signal dafür, dass es geht, wenn man nur will. 12. November 2013 Die Bearbeitung des Bauantrags schreitet voran. Das Tiefbauamt Abteilung Abwasser stellt aber noch folgende Fragen: Die Grundstücksentwässerung ist in einem Entwässerungsplan bis zum Einleitungsort in die öffentliche Kanalisation mit auf NN bezogenen Höhenangaben darzustellen. Grundstücksentwässerungsanlagen sind nach DIN EN 12056 auszuführen. Unterhalb der Rückstauebene gelegene Abflüsse sind mit Rückstausicherung zu versehen. Die Rückstausicherung ist in den Planunterlagen nachzuweisen. Dumm nur, dass überhaupt keine Pläne über die Etnwässerungsleitungen auf dem Grundstück vorliegen. Nach sehr unangenehmen Erlebnissen mit dem gleichen Amt folgt von mir die dazu passende Antwort: Ich habe nicht umsonst in den Plänen unter Bezug auf die Entwässerung den Zusatz „Entwässerung über vorhandene Leitung im Kanal“ beigefügt. Da ich keine Pläne vorliegen habe, an welcher Stelle und auf welchem Höhenniveau die Entwässerung des Bahnhofs erfolgt, ist es müßig hier Orts- und Höhenangaben zu machen, die nicht mit der Wirklichkeit in Einklang zu bringen sind. Die im Nordtrakt des Bahnhofs verlegten Abflussleitungen waren im Lauf der vergangenen Jahrzehnte so zugesetzt gewesen, dass ich sie im Zusammenhang mit dem Einbau einer neuen Gas-Brennwert-Heizung jüngst entfernt und durch 100er KG-Rohre ersetz habe. Hierbei ist zumindest in den Kellerräumen der Verlauf der Entwässerung mittlerweile nachvollziehbar und auch ausreichend protokolliert. Aus dem Anschluss des Abflussrohres, dass dann durch die Gebäudewand in die Kanalisation entwässert, lässt sich schlussfolgern, dass die Tiefe der Kanalsohle offensichtlich tief genug ist für eine ordnungsgemäße Entwässerung des Vorraumes vor dem Eingang zu dem neu zu schaffenden Fahrradkeller. Ein Umstand, der bei der Sanierung der Bahnhofstraße im Jahr 2008 trotz meiner unmissverständlichen Reklamation vom Tiefbauamt nicht eingehalten wurde. Ich halte es für sinnvoller Konzepte durchzuziehen, die funktionieren, als schöne bunte Pläne aufwendig zu erstellen, denen die funktionale Substanz dann aber offensichtlich fehlt. Für die Schaffung des Kellereingangs muss ein großes Rechteck bis unter das Bodenniveau des Kellers gegraben werden. Hierbei lässt sich dann eruieren, an welcher Stelle der Anschluss der Entwässerung am sinnvollsten möglich ist. Sie können sicher sein, dass ich aus der leidvollen Erfahrung mit dem Keller in der Bahnhofstrasse 21 seit 2008 keine Lust habe eine Baumassnahme durchzuführen, die am Schluss nicht funktioniert. Diesen Luxus kann sich nur das Tiefbauamt leisten, das bei einem Starkregenereignis am Schluss nicht selbst der Leidtragende ist. Wenn mir das gleiche Amt dann die in Ihrem Mail getroffenen Auflagen abverlangt, weiß ich nicht so recht, was ich davon zu halten habe. Sollten wider Erwarten doch Pläne vorliegen, aus denen sich eindeutig der Verlauf und die Höhe der Entwässerung nachvollziehen lassen, bin ich gerne bereit Ihnen anhand dieser einen netten neuen Plan einzureichen, wo und wie tief ich den Anschluss der Entwässerung plane. Natürlich immer mit dem Ausschluss der Gewähr, dass die dabei ablesbaren  Angaben tatsächlich der realen Wirklichkeit entsprechen. Geben Sie mir doch dann am Besten kurz per Mail Bescheid. Ich bin gerne bereit mir die Pläne auch persönlich beim Amt abzuholen um unnötige Portokosten zu ersparen. 12. Dezember 2013 Bei einem Ortstermin in der Abteilung für Entwässerung wird vereinbart, dass wir die Auflage bekommen den Verlauf der Entwässerung in die Pläne einzuzeichnen, wenn die Baumassnahmen erfolgen. eine entsprechende auflage wird in die Baugenehmigung aufgenommen. Obwohl ich in meiner Sturm- und Drangphase selbst 7 Jahre in der öffentlichen Verwaltung gearbeitet habe, wird sich mir nie erschliessen, weshalb man immer wieder aufs Neue aus einem trivialen Sachverhalt einen komplizierten Staatsakt machen kann. Tss..tss..tss
Die Chronik  ab Mai 2013
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Im Jahr 2008 wurde die Kanalisation in der Bahnhofstrasse komplett erneuert. Bei Verlegung der Hauptleitung habe ich darauf hingewiesen, dass man die Hauptentwässerung offensichtlich zu hoch verlegt hat. Bei Anschluss des Hauses hat sich dieser Fehler dann tatsächlich bestätigt. Man hat sich dadurch beholfen, dass man parallel zur Hauptleitung weiter verlegt und erst beim Haus Nr. 17 den Anschluss voregenommen hat. Mit einem entsprechend geringeren Gefälle. Diesem Fehler habe ich es zu verdanken, dass seit dieser Zeit bei Starkregen bereits 3 mal der Keller im Haus Bahnhofstr. 21 unter Wasser stand, nachdem dies die 50 Jahre davor nie der Fall war. Das Haus der Familie Nigis hat seit 2008 die gleichen Probleme.